Unsere Partner Die TU Dresden Als Ende der 90er Jahre die Absicht reifte, in Dresden wieder ein Schulmuseum  einzurichten – das vorhergehende, das vierte in der Geschichte, war im Juni 1992 geschlossen  worden – begeisterten sich auch mehrere Wissenschaftler der TU Dresden für diese Idee. Unter ihnen  waren Prof. Dr. Hartmut Voit, bis 2012 Vorsitzender des Museumsvereins, Prof. Dr. Sandfuchs, Dr.  Ullrich Amelung und Dr. Sonja Koch, um nur einige Namen zu nennen. Ihnen war von Beginn an klar,  dass das Vorhaben Unterstützer brauchte. Was lag näher, als die TU dafür zu gewinnen. So kam es zu einem Kooperationsvertrag  zwischen dem Museumsverein und der Universität, von dem beide Seiten über Jahre profitiert haben und der noch immer profitieren.  Die Universität unterstützte das werdende Museum u.a. mit Einrichtungsgegenständen, Computertechnik und übernahm den  Transport der historischen Schulmöbel, die heute zu den Attraktionen der Ausstellung zählen. Studenten bereiteten  Sonderausstellungen vor, so u.a. über Fußballtrainer Helmut Schön, den „Mann mit der Mütze“. Sie arbeiteten im Rahmen ihrer  studentischen Aufgaben ebenso an Konzeptionen und am Aufbau des Zimmers zur Schule während der NS-Zeit mit, nutzten die  Gelegenheit, sich als Lehrer beim interaktiven Unterricht zu erproben. Architekturstudenten entwarfen und bauten für das  Reformschulzimmer ein Schauwand, andere halfen beim Ferienpass usw. usf.  Für das Museum unersetzlich sind die unterschiedlichen Vorschläge, die TU-Studenten während ihres Studiums zielgerichtet für das  Schulmuseum entwickeln. Besonders Frau Dr. habil. Sonja Koch findet im Rahmen ihres Unterrichts immer wieder Themen, die vom  Museum für Führungen oder spezielle Informationsveranstaltungen genutzt werden können. So zeigte ein Student beispielsweise,  wie Kinder ihre Namen tänzerisch umsetzen können.  Die Universität unterstützt das Museum auch durch qualifizierte Studenten, die mit ihrem Fachwissen Führungen übernehmen sowie  Lehrgänge wie beispielsweise zum Erlernen alter deutscher Schriften, betreuen und sich um die Technik des Museums kümmern.  Das Berufliche Schulzentrum für Gastgewerbe “Ernst Lößnitzer”  Auch mit dieser  Einrichtung verbindet uns ein Kooperationsvertrag.  Auf dessen Grundlage eröffnete diese  Ausbildungsstätte für Restaurant- und Hotelfachleute im Schulmuseum am 1. Oktober 2008 einen  Raum zum Thema Berufsschule. Das Museum dürfte damit das einzige in Deutschland sein, dass in  seiner Dauerausstellung ein eigenes Zimmer diesem Thema widmet. Schüler des BSZ bewirten auch  bei größeren Veranstaltungen wie Museumsfesten oder der Dresdner Museumssommernacht die  Besucher. Das BSZ verleiht mit seinem Wirken unserem Museum einen für Schulmuseen unüblichen  Aspekt. Der Förderverein der 48. Grundschule Mit diesem Förderverein besteht ebenfalls ein  Kooperationsvertrag. Diese Grundschule - Dresdens älteste - hat so wie das Museum und die  Außenstelle des Beruflichen Schulungszentrums für Gastgewerbe ihren Sitz auf dem schulhistorisch  interessantestem Territorium der Stadt. Der Förderverein unterstützt das Schulmuseum auf vielfältige  Weise. So ließ er u. a. die Büste des Pädagogen Gustav Friedrich Dinter auf dem Hof vor dem  Museum aufstellen. Auf dem Bild tauschen der ehemalige Vorsitzende des Museumsvereins, Prof. Dr.  Hartmut Voit, und die Vorsitzende des Schul-Fördervereins, Gisela Schmalcz, zugleich  Vorstandsmitglied im Museumsverein, die Urkunden des im April 2007 abgeschlossenen Vertrags aus.