Das Museum Frühere Sonderausstellungen Helmut Schön - ein Fußballweltmeister aus Dresden (2007 - 2008) Diese Ausstellung stellte eines der namhaftesten "Dresdner Kinder" vor, das in der Elbestadt die  Schulbank gedrückt hat und später weltbekannt wurde. Der Lebensweg des "Mannes mit der  Mütze" repräsentiert wie wohl nur der weniger die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts.  1915 im Kaiserreich in Dresden geboren, wuchs er in der Weimarer Republik auf und lernte in  dieser Zeit Fußball spielen. Während des Dritten Reiches gehörte Helmut Schön zur  Nationalauswahl Deutschlands und errang 1943 und 1944 mit seinem DSC die letzten beiden  deutschen Meistertitel vor dem Zusammenbruch 1945. In der Nachkriegszeit war er der erste  Nationaltrainer der Auswahl der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 der DDR, ging später  nach Westberlin und trainierte dann die Auswahl des damals selbständigen Saarlandes. In dieser  Eigenschaft spielte er zweimal gegen Deutschland, wie es auf der in der Ausstellung gezeigten  originalen Eintrittskarte zu lesen war, um nach Sepp Herbergers Ausscheiden bis 1978 die Auswahl  der Bundesrepublik zu trainieren, mit der er 1974 Weltmeister wurde. Die deutsche Wiedervereinigung erlebte er in seiner Wahlheimat  Wiesbaden. Zeit seines Lebens blieb Helmut Schön seiner Heimatstadt Dresden verbunden. 1996 verstarb der Deutsche, der Europa-  und Weltmeister in seinem Haus in Hessen.