Sonderausstellung Die Fröbel- und Montessoriwelt Vom "sphärischen Gesetz" zur "Kosmischen Erziehung" Zum 165. Mal jährt sich dieses Jahr der  Todestag von Friedrich Fröbel und zum 65. Mal der von Maria  Montessori. Jeder für sich ist längst ein Begriff. Fröbel und Montessori revolutionierten zu ihrer Zeit die  Pädagogik der frühen Kindheit und sind damit noch heute Avantgarde. Dass sich zwischen beiden  vielfältige Verbindungslinien erkennen lassen, dürfte nicht jedem bewusst sein. Beider Lehre ist zutiefst  religiös und inspiriert von der indischen (Alleinheits-) Philosophie. Beider Lehre ermöglicht dem Kind  durch den Einsatz didaktischer Materialien sich selbst und die Welt zu “be-greifen” und im Spiel und Tun  allverbunden zu sein.  Maria Montessori dürften Friedrich Fröbels systematisch aufeinander aufbauende Spielgaben und  Beschäftigungen, seine Philosophie der Sphäre fast 100 Jahre später als Inspirationsquelle für ihre  Sinnesmaterialien und Kosmische Erziehung gedient haben.  Die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede der beiden großen Pädagogen stehen in der Zeit vom  14. September bis zum 31. März 2018 im Mittelpunkt unserer Sonderausstellung. Veranstaltet wird sie  vom Zentrum für Historische und Zeitgemäße Reformpädagogik Dresden e. V., gestaltet von Dresdner  Fröbel-Kindergärten des KiK e.V. und vom Montessori-Kinderhaus des Huckepack e. V. Dresden. Ein  Rahmenprogramm (Siehe Veranstaltungen) bietet darüber hinaus Einführungen in die Fröbel- bzw.  Montessori-Pädagogik, in deren Dresdner Historie der 1920er Jahre und früher, aber auch der Wendezeit  mit ihrer Renaissance.  Fröbels Spielgaben lassen schon kleinste Kinder nach und nach spielend die Welt “be-greifen”, während Montessoris Schöpfungen schon etwas Größere nach und nach in die “Geheimnisse” ihrer Umwelt einführen können