Die Stundentafel Die Verteilung der verschiedenen Schulstunden des Wochenplans gibt Auskunft, wie sich der Fächerkanon zusammensetzte. Auffällig ist der  große Anteil von Deutscher Sprache, Mathematik und Naturwissenschaften. Um die Tabellen besser einordnen zu können, sei darauf  hingewiesen, dass bis Februar 1990 auch der Sonnabend Unterrichtstag war.   Stundentafel der zehnklassigen Oberschule 1971 Klasse 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. Hj 2. Hj Deutsche Sprache und Literatur 11 10 12 14 14 7 6 5 4+1 3+1 3 Russisch 6 5 3 3 3 3 Mathematik 5 5 6 6 6 6 6 6 4 5 4 Physik 3 2 2 3 3 Chemie 2 4 2 2 Biologie 2 2 1 2 2 2 Geographie 2 2 2 2 1 2 Astronomie 1 Polytechnik 4 4 5 5  davon TZ (1) (1) ESP (1) (1) (2) (2) PA (2) (2) (3) (3) Werken 1 1 1 1 2 2 2 Schulgarten 1 1 1 1 Geschichte 1 2 2 2 2 2 Staatsbürger- kunde 1 1 1 2 Kunsterziehung 1 1 1 1 2 1 1 1 1 1 Musik 1 1 1 2 1 1 1 1 1 1 1 Sport 2 2 2 2 3 3 3 2 2 2 2 Pflichtwochen- stunden 21 21 24 27 29 31 33 32 32+1 31+1 32 fakultativ 2. Fremdsprache 3 3 3 2 fakultative Kurse nach Rahmen- programm 2 2 Nadelarbeit 1 1 Wochen- stunden höchstens 21 21 24 27 30 32 33 35 35+1 34+1 34 Diese Stundentafel blieb bis 1989 in Kraft. Sie wurde lediglich dahingehend modifiziert, dass zu  Beginn der 80er Jahre die fakultativen Kurse nach Rahmenprogramm in der 9. und 10. Klasse der  Oberstufe einsetzten und die ursprünglich als Reservestunde gedachte zusätzliche Unterrichtsstunde  im Fach Deutsch für die 8. und 9. Klasse permanent eingebunden wurde.  Proportionen des Unterrichts an einer zehnklassigen allegemein-   bildenden polytechnischen Oberschule (POS) im Jahr 1989 Deutsche Sprache und Literatur = 22,9% Kunsterziehung/Musik = 6,8% Gesellschaftswissenschaftlicher Unterricht = 10,9% Mathematik = 17,7% Naturwissenschaftlicher Unterricht = 12,2% Fremdsprachen = 11,0% Körpererziehung = 7,5 % Polytechnischer Unterricht = 11% Aus “40 Jahre DDR” Staatliche Zentralverwaltung für Statistik, 1989 Die Jahre 1945 - 1949 Das DDR-Zimmer